Landesgruppe Nordrhein-Westfalen


Aktivitäten

 

2. Bericht vom Treffen der Landesgruppen NRW und RLP, H, SR am 07.10.2016 in Köln

Am 7. Oktober 2017 fanden sich die Mitglieder der Landesgruppen Rheinland-Pfalz/Hessen/Saarland und Nordrhein-Westfalen zu einem gemeinsamen Treffen im verregneten Köln ein. Das Treffen wurde von der Landesgruppe NRW organisiert, danke an Theresa Thiering, die den Tag von langer Hand organisiert hatte. Es wurde ein stürmischer, spannender Tag.

 

 

 

Treffpunkt war um 10:30 Uhr am Eingang des Kolumba-Museums. Das von Peter Zumthor entworfene Museum wurde auf den Trümmern der im zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Kirche gebaut und beherbergt u.a.Ausgrabungen, die bis in das zweite Jahrhundert zurück reichen. Jedes Jahr wird die Ausstellung unter einem besonderen Motto neu konzeptioniert.

In diesem Jahr lautet das übergeordnete Thema „Pas de deux“, eine Kooperation zwischen dem Kolumba und Römisch-Germanisches Museum, Köln. Wir sehen in unterschiedlichen Räumen während der Führung Exponate aus der Zeit von 500.00 vor Christus bis 2016, die die Entwicklung der Menschen in Köln anhand der Funde von Gebrauchsgegenständen wie Schalen, Gläsern, Schmuck, Bilder, Kirchengerät u. v. m. dokumentierten und die auch z.

T. außerhalb Kölns ausgegraben wurden. Reizvoll ist die die Gegenüberstellung von antiken Stücken und zeitgenössischer Kunst in den einzelnen Räumen. Es gibt genug Stoff zum Nachdenken und diskutieren.

Nach der Führung geht es zum Mittagessen in das "UR Kölsche" Brauhaus Früh am Dom. Brechend voll, ziemlich laut, die Bedienung professionell, das Essen lecker, echt kölsch und preiswert. Die geplante kurze Sitzung findet wegen der Geräuschkulisse vor dem Lokal statt. Karl Gradert berichtet über Neuigkeiten und Termine aus der Landesgruppe NRW, Martin Trebing informiert über die Aktivitäten aus der Landesgruppe RLP/HE/SAAR. Georg Dengel gibt einen Überblick über die Ergebnisse und Beschlüsse des Vorstandes in der Klausurtagung in Weilburg und die anstehenden

Veränderungen in naher Zukunft.

Im Anschluss an die Sitzung treffen sich alle am Hauptportal des Kölner Doms zu einer Führung unter und über den Dächern des Kölner Doms. Hier teilt sich unsere Gruppe für zwei Führungen, da pro Führung nur bis zu 17 Personen erwünscht sind. Jugendliche sind erst ab 16 Jahren zugelassen. Diese Info lag uns nicht vor und leider konnten aus diesem Grund Mitglieder bzw. deren Angehörige nicht an der Führung teilnehmen. Das ist sehr ärgerlich und die

Organisatorin entschuldigt sich hierfür!

Los geht es mit dem rumpelnden Lastenaufzug der Dachdecker und Steinmetze an der Nordfassade hoch. Wir erfahren Wissenswertes über die Geschichte des Dombaus und können im Anschluss von der Empore aus in das Mittelschiff und auf den Dreikönigsschrein blicken. Weiter geht es über Wendeltreppen, durch Turmhallen,Korridore und Dachböden. Hier werden nicht nur Materialien und Werkzeug gelagert, es befinden sich unzählige Skulpturen dort, von denen teilweise Repliken die Fassade des Doms verzieren. Und natürlich die Turmuhr.

Im 19. Jahrhundert bekam der Dom einen neuen Dachstuhl: Eine Metallkonstruktion statt des bisher verwendeten Holzes. Über die Dachgewölbe spannen sich filigrane Eisenbögen. Bei den Wegen außen am Dach bestaunen wir die großformatigen Bleiplatten der Dachkonstruktion und genießen die Weitsicht. Total klein, die Touristen auf der Domplatte und vor dem Hauptbahnhof. Und überall die unzähligen Türmchen und Skulpturen, toll!

Letzte Station ist der Vierungsturm, den wir durch eine Wendeltreppe erreichen. Wir können bis ins Siebengebirge blicken, auf die andere Rheinseite, nach Westen, nach Bonn und sehen alle sieben Brücken Kölns. Und natürlich die Westfassade mit den Doppeltürmen. Verdammt stürmisch hier oben.

Am Ende der Führung geht es mit dem rumpelnden Aufzug wieder nach unten. Die Führung hat uns viele interessante und neue Einblicke in den Aufbau und die Gliederung des Domgebäudes und seiner Dächer gegeben. Wir haben bei der Führung viel wissenswertes über die Arbeit der Dombauverwaltung und der Dombauhütte erfahren.

Im Anschluss treffen sich noch einige Mitglieder bei Theresa Thiering, um beim einem heißen Getränk die Goldschmiede zu besichtigen und den Tag ausklingen zu lassen.

Geschrieben von Marianne van der Hoek

 

1. Treffen der Landesgruppe NRW-Restaurator im Handwerk am 06. Februar 2016

Bei der Fa. Kramp u. Kramp, 32657 Lemgo-Lieme, Werkstraße 3

Nach einer offiziellen Begrüßung durch unseren Landesgruppensprecher Dieter Lebeau berichtete Dieter von seinen interessanten Gesprächen mit Multiplikatoren und Planern, denen er die Arbeit der gepr. Restauratoren im Handwerk und insbesondere der Landesgruppe NRW ins Bewusstsein brachte und ans Herz legte. Dabei wurden auch immer Zeitschriften und Mitgliederverzeichnisse übergeben die auf begeisterte Abnahme stießen.
Danach folgte die obligatorische Vorstellungsrunde in der auch einige neue interessierte Kollegen die zum ersten Mal dabei waren begrüßt werden konnten. Insgesamt waren erfreulicherweise 19 KollegInnen dabei.
Unter dem Punkt ich biete ich suche wies Jürgen Weist darauf hin, das „normale“ schwarze Schrauben bald nicht mehr zu bekommen sind, er aber einen guten Bestand hat und auf Anfrage auch etwas davon abgeben würde.
Ralf Deerberg stellte sich als zuständiger Korrespondent der Landesgruppe für unsere Fachzeitschrift vor und  informierte über die aktuelle Ausgabe bzw. über seine Zuarbeit für die Zeitschrift und forderte alle Mitglieder dazu auf, Beiträge zu schreiben.
Anschließend folgte der Fachvortrag von Maik Ebert, Restaurator im Zimmererhandwerk (Firma Kramp und Kramp)über die  Rekonstruktion des -,,Dom Römer-Areals" -  mit Fragestellung  bzw. Diskussion
Weiterhin gab es auch noch einen Vortrag ,,Restaurierung eines Tores" - aus der Gründerzeit (Jahrhundert­ Wende) durch und von unserem Metallbaumeister und Restaurator im Handwerk Jürgen Weist.
Karl-Heinz Gradert und Theresa Thiering informierten über den Ablauf der Veranstaltung, WERTE-Ausstellung" 2015 am 24. u. 25. Oktober 2015 in Aachen, bei der sie die Landesgruppe RiH NRW und den Bundesverband Restauratoren im Handwerk dankenswerterweise vertraten. Ein weiteres Highlight war die augenscheinliche Vorführung von Theresa   Thiering, Restauratorin im Gold- und Silberschmiedehandwerk   - Ziselierung einer  Silberplatte  mit anschließender Diskussion.

Dann wurden weiter Termine und Veranstaltungen besprochen bei denen wir als Landesgruppe teilnehmen könnten, alle aktuellen Termine finden sich auf der Internetseite Restaurator im Handwerk.
Das nächste Treffen wird im Raum Münster am 25.06.2016 stattfinden.
Der folgende Pflichttermin ist die Messe Denkmal 2016 in Leipzig vom 10.- 12. 11. 2016

Herr Wullfmeyer von der Handwerkskammer Bielefeld bietet für das Frühjahr 2017 ein Treffen in der Handwerkskammer in Bielefeld an das wir gerne annehmen.

Nach einem leckeren Imbiss konnten wir dann noch die eingelagerten Rekonstruktionsteile der „goldenen Waage“ für das Dom-Römer-Areal besichtigen, wir bedanken uns auch noch einmal herzlich für die freundliche Aufnahme im Hause Kramp.

Bisherige Aktivitäten im Jahre 2015