News Bundesvereinigung


2. Glockensymposium an der Hochschule Kempten

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

am 21.-22. März 2018 findet das 2. Glockensymposium an der Hochschule Kempten statt.

Veranstalter des Symposiums ist das Europäische Kompetenzzentrum für Glocken ECC-ProBell® in Zusammenarbeit mit dem Beratungsausschuss für das Deutsche Glockenwesen.

Im Anhang der Email senden wir Ihnen das Programm sowie die Unterlagen für die Anmeldung zum Symposium zu. Gerne können Sie sich auch einfach und bequem über unser Onlineformular unter folgendem Link anmelden:Anmeldung 2. Symposium ECC-ProBell

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie mögliche Hinweise zu Programmänderungen finden sie immer aktuell auf unserer Homepage: www.ecc-probell.de

 

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

 

Europäisches Kompetenzzentrum für Glocken ECC-ProBell®

Tel:        +49 (0)831 2523 682

Fax:       +49 (0)831 2523 365

Mail:      info@ecc-probell.de

 

Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Herzliche Grüße

Michael Plitzner

 

 

Hier finden Sie das Programm und die Anmeldung zum Symposium auch als PDF.

 

Planung von Restaurierungsmaßnahmen in der Denkmalpflege

Am 8. und 9. März 2018 veranstaltet das BLfD eine Tagung zum Thema Planung von Restaurierungsmaßnahmen in der Denkmalpflege im Literaturhaus in München. 

Der Titel dieses Werkstattgesprächs lautet „Gut geplant ist halb gewonnen: Aktuelle Beispiele kirchlicher Restaurierungsmaßnahmen“
Ausgehend von einer kürzlich abgeschlossenen, umfangreichen Restaurierungsmaßnahme in St. Jakob in Straubing erläutern Restauratoren des BLfD sowie externe Referenten im Rahmen der Tagung die planerische Vorbereitung von Restaurierungs- und Konservierungsmaßnahmen in der Bau- und Kunstdenkmalpflege. Anhand des Fallbeispiels aus Straubing und weiterer aktueller Fälle der praktischen Denkmalpflege beleuchten die verschiedenen Akteure Planungsschritte und Vorbereitungen von restauratorischen Maßnahmen. Ein Vortrag von Frau Dr. Heike Glahs nimmt Stellung zur rechtlichen Situation von Restauratoren im Planungsablauf.

Themen sind unter anderem die Projektierung durch Restauratoren und Architekten sowie die Aufgaben und Anforderungen der Fachbehörden. Vorgestellt werden Möglichkeiten der fachlichen Begleitung von Restaurierungsmaßnahmen durch Planungsbüros, Vertreter der Diözesen und Staatlichen Baumämtern. Im Rahmen der Tagung werden Varianten der Vorbereitung und Planung aus der Praxis vorgestellt, aus denen sich standardisierte Abläufe für den Arbeitsalltag entwickeln lassen.
Am Abend des ersten Tages wird Herr Prof. Dr. Rainer Schmid in der Säulenhalle zum Geschichtsbegriff in der Restaurierung referieren, anschließend kann man den Abend bei einem gemeinsamen Imbiss ausklingen lassen.

 

Die Anmeldung ist ab sofort über die Website des BLfD möglich: http://www.blfd.bayern.de/bau-und_kunstdenkmalpflege/restaurierung/referat_av/tagungen/index.php

Hier finden Sie auch das Tagungsprogramm zum Download. Bitte beachten Sie das der Anmeldeschluss bereits am 16. Januar ist!

Neuer Geschäftsführer bei „Restaurator im Handwerk e.V.“

Der Diplom-Betriebswirt (FH) Thomas Büscher ist ab 1. Januar 2018 als Geschäftsführer des Vereins „Restaurator im Handwerk e.V.“ (RiH) tätig und tritt damit die Nachfolge von Frank Sprenger an.

 

Thomas Büscher studierte Wirtschaftswissenschaften an der Fachhochschule Heilbronn. Nach seinem Berufseinstieg als Mittelstandsberater bei der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung wechselte er zur Heinze GmbH, einem Informationsdienstleister in der Bauwirtschaft. Dort war er 21 Jahre, unter anderem als Verkaufsleiter tätig. Bereits seit zehn Jahren arbeitet er nun als selbstständiger Berater und unterstützt mittelständische Unternehmen in Fragen des Marketings und Vertriebs.

 

Zur Denkmalpflege kam er durch die Ausstellungsreihe „WERTE – Werkstätten traditioneller Handwerkskunst“, die er seit 2012 bundesweit veranstaltet. Thomas Büscher bringt durch diese Erfahrungen nicht nur die fachliche Kompetenz im Umgang mit erhaltenswerten Kulturgütern mit, sondern kann ebenso auf ein weit verzweigtes Netzwerk in diesem Bereich zurückgreifen.

 

Diese Kombination wird er zukünftig in den RiH einbringen. Im Vordergrund steht für ihn dabei die Kommunikation zwischen Mitgliedern, Landesgruppen und Vorstand. Er wird sich als aktiver Ansprechpartner einbringen und den Verein in allen Fragen der Vereinsarbeit sowie des Marketings beraten. Die verstärkte Mitgliedergewinnung steht zudem auf seiner Agenda. Thomas Büscher freut sich auf diese vielschichtige Aufgabe und über einen regen internen und externen Austausch.

 

   Zum Profil von Thomas Büscher

 

Parkett – Instandsetzung und Restaurierung historischer Holzböden

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Am 15. November 2017 veranstaltet das Informations- und Weiterbildungszentrum Baudenkmalpflege des BDA in der Kartause Mauerbach ein Fachgespräch zum Thema: 

PARKETT – INSTANDSETZUNG 
UND RESTAURIERUNG HISTORISCHER HOLZBÖDEN

Im Zuge der Ausstellungskonzeption der Sonderschau PARKETT in der Kartause Mauerbach befassten wir uns neben der Materialität und Entwicklung auch intensiv mit dem Thema der Instandsetzung, Restaurierung und Pflege historischer Holzböden. Selbst auf den ersten Blick verlorene Böden können mit den richtigen Techniken wieder instandgesetzt werden, ohne ihre Authentizität zu verlieren. Das Fachgespräch dient dem Erfahrungsaustausch und trägt dazu bei, die Standards im denkmalgerechten Umgang mit historischen Holzböden zu vermitteln.
Die Sonderschau PARKETT im Kaisertrakt der Kartause mit zahlreichen außergewöhnlichen Exponaten vom einfachen Holzstöckelpflaster bis zu aufwändigen Marketerien dient hier als Anschauungsobjekt.
Das detaillierte Programm finden Sie unter folgendem Link: Fachgespräch PARKETT

Das Fachgespräch richtet sich an Denkmalpfleger, Holzrestauratoren und Handwerker in der Baudenkmalpfleger, sowie an Planer, Architekten und Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen. Bitte leiten Sie diese Information auch an interessierte Fachleute weiter. Anmeldung erforderlich unter T: +43 1 53415 850500  oder E: mauerbach@bda.gv.at.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den Erfahrungsaustausch,

mit freundlichen Grüßen,
Astrid Huber

Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung

08.11. - 10.11.2018 | Leipziger Messe

Die Bewahrung unseres reichen Kulturgutes erfordert enormes Fachwissen und Praxiserfahrungen. Mit dem Konzept, dem interdisziplinären Angebotsprofil und dem Fachprogramm in höchster Qualität leistet die denkmal in Leipzig seit 1994 ihren Beitrag zur Erhaltung unseres Kulturerbes. Als europäische Leitmesse ist sie die Plattform für den Dialog der Akteure und gewährt einen Einblick in die vielfältigen Facetten der Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung. Die Fachmesse Lehmbau gehört zum festen Bestandteil der denkmal und bereichert das Angebot der Leitmesse. Im Verbund mit der MUTEC nimmt die denkmal einen wichtigen Platz im Europäischen Kulturerbejahr 2018 ein.

Online-Datenbank "Handwerksbetriebe für Restaurierung und Denkmalpflege"

Verehrte Mitglieder,

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 10. Oktober wurde die überarbeite  Online-Datenbank "Handwerksbetriebe für Restaurierung und Denkmalpflege" freigeschaltet. Diese bundesweite Datenbank wird vom Fraunhofer Informationszentrum für Raum und Bau (Fraunhofer IRB) in Kooperation mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und den Handwerkskammern geführt. Die neu gestaltete Datenbank berücksichtigt die Anforderungen der staatlichen Denkmalpflege und von privaten und öffentlichen Auftraggebern an qualifizierte Handwerksbetriebe und wird über ein Netzwerk von Ansprechpartnern bei den Handwerkskammern und -verbänden betreut. Sie ermöglicht die Suche nach Region, Gewerk, Spezialgebieten und Leistungsportfolios und bildet die Fortbildungsaktivität der Betriebe ab. Der Erfahrungsaustausch der am Netz beteiligten Partner findet jährlich auf der „Plattform Handwerkliche Restaurierung und Denkmalpflege“ statt, die auch dazu dient, das Thema weiterzuentwickeln und im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

In die Datenbank können Restauratoren im Handwerk, zertifizierte Fachbetriebe für Denkmalpflege, Absolventen des Baudenkmalpflegekurses in Thiene, Preisträger des Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege und anderweitig qualifizierte Handwerksbetriebe aufgenommen werden. Die Qualifikationen und Referenzen werden in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden und anderen Partnern des Handwerks überprüft.

Für den Datenbankeintrag, Unterhalt, Organisation, Betreuung, Anpassung und Bewerbung wird eine Gebühr von derzeit 50 Euro pro Jahr erhoben. Wir hoffen, dass hier mittelfristig ein möglichst vollständiges und flächendeckendes Verzeichnis von qualifizieren Fachbetrieben entsteht und würden uns über den Eintrag  Ihres Unternehmens in dieser Datenbank sehr freuen.

Bei Rückfragen stehe ich gerne zu Ihrer Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Frank Sprenger

Restaurator im Handwerk e.V.

 

c/o Handwerkskammer Koblenz

Betriebsberatung und Wirtschaftsförderung

Zentrum für Restaurierung und Denkmalpflege

Schlossweg 4-6

55756 Herrstein

Tel.: 06785 9731-760, Fax: 06785 9731-769

f.sprenger@restaurator-im-handwerk.de

www.restaurator-im-handwerk.de

Einladung zum Flachglassymposium

Die Glashütte Gernheim lädt am 30. Januar 2018 zum Symposium Mundgeblasenes Flachglas in Architektur, Kunst und Restaurierung ein.

Vier Vorträge beleuchten die Bereiche Architektur und Restaurierung, bildende Kunst und Herstellung von mundgeblasenem Flachglas.
Im Anschluss demonstrieren die Glasmacher der Glashütte Gernheim einige historische Techniken der Flachglasherstellung.
Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, eigenhändig einen Becher zu blasen. Das Symposium wendet sich vor allem an Interessenten aus den Bereichen Denkmalpflege und Restaurierung.

 

Das Programm und weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier zum Download.

Unverantwortlich, gar unmoralisch? Der Streit um die Ethik im Denkmalschutz

Die Anforderungen an Restauratoren sind in den letzten vier Jahrzehnten enorm gewachsen. Sie müssen heute das Denkmal nicht nur in seinem Wert erhalten. Sie müssen es zugleich so ertüchtigen, dass der Brandschutz gewährleistet ist, dass es auch für Behinderte gut erreichbar ist, dass Energieeinsparauflagen erfüllt werden - und sie müssen den unauffälligen Einbau neuer Kommunikationssysteme möglich machen. Rund 80.000 qualifizierte Handwerker wären dazu notwendig, doch nur ein Bruchteil davon steht zur Verfügung. Und viele von ihnen verfügen nicht über das notwendige Werkzeug. Dazu kommt, dass Denkmalschutzbehörden personell und finanziell ausgedünnt werden und die Gesetzgebung in Deutschland unübersichtlich ist. Deshalb, so Kenner der Szene, sind bereits „irreversible Schäden" entstanden, sodass die Frage im Raum steht: „Was ist unverantwortlich, gar unmoralisch?"

Es diskutieren:

Dr. Bernd Euler-Rolle - Fachdirektor des Bundesdenkmalamtes Wien

Dr. Dörthe Jakobs - Dipl. Restauratorin, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Hermann Klos - Restaurator in Rottweil, Vizepräsident des Vereins „Restaurator im Handwerk“

Gesprächsleitung: Reinhard Hübsch

Hier der Link zum Nachhören

 

Bundesweites Stipendienprogramm "Restaurator im Handwerk"

Der historische Baubestand in Deutschland ist ein einzigartiges kulturelles Erbe und auch ein immenses wirtschaftliches Kapital. Zu seiner Pflege und Erhaltung leistet das Handwerk einen bedeutenden Beitrag. Doch der fach- und sachgerechte Umgang mit denkmalgeschützten Bauten erfordert besondere Fertigkeiten und Kenntnisse, die angesichts der rasanten Veränderungen im modernen Baugeschehen oft weder in der beruflichen Ausbildung noch in den Meisterlehrgängen vermittelt werden oder sogar gänzlich verlorenzugehen drohen.

Das bundesweite Stipendienprogramm zur beruflichen Weiterbildung zum "Restaurator/in im Handwerk" und "Fachhandwerker/in für Restaurierungsarbeiten", welches von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ins Leben gerufen wurde, soll Handwerkern die Chancen geben, dieses besondere Arbeitsfeld in der Denkmalpflege zu erschließen und ihnen berufsbegleitend die Kompetenzen im Umgang mit historischen Materialien und Techniken sowie die Kenntnisse moderner denkmalgeeigneter Methoden zu vermitteln

Die Stipendien, die mit jeweils 3000,- € dotiert sind, ermöglichen den Besuch entsprechender  Lehrgänge an anerkannten denkmalpflegerischen Bildungszentren in Deutschland. Die Auswahl der Bewerber erfolgt durch eine Fachjury.

Weitere Informationen hier